World of Warcraft im Wandel der Zeit

Das MMORPG World of Warcraft, das im Jahr 2005 von Blizzard Entertainment veröffentlicht wurde, ist das bislang erfolgreichste Online-Rollenspiel seit der Begründung dieses Genres.

WoW bringt seinen Entwicklern noch heute schätzungsweise eine Milliarde US-Dollar jährlich ein, vor allem dank der monatlichen Gebühren in Höhe von 12,99 Euro, welche die Spieler monatlich dafür entrichten, um in die Welt von Azeroth abtauchen zu können.

Zwar werden die genauen Spielerzahlen von WoW bereits seit einigen Jahren von Blizzard geheim gehalten, doch man kann davon ausgehen, dass sich weltweit immer noch zwischen vier und fünf Millionen Spieler regelmäßig in die Welt von Azeroth begeben, um hier ihre ganz persönlichen Abenteuer mit ihrem erstellten Charakter zu erleben.

Auf die häufig gestellte Frage, wie sich ein Spiel über einen Zeitraum von mittlerweile fast zwölf Jahren einer derart großen Beliebtheit erfreuen kann, gibt es bei World of Warcraft ebenfalls eine ganz simple Antwort: die Erweiterungen.

So vergingen seit der Veröffentlichung von World of Warcraft nie mehr als zwei Jahre, ehe Blizzard den Spielern eine neue Erweiterung für die Spielwelt, natürlich ebenfalls kostenpflichtig, anbot.

Zwischen der ersten Erweiterung „The Burning Crusade“, welche zwei Jahre nach dem Hauptspiel veröffentlicht wurde, und „Wrath of the Lich King“, welches 2008 erschien, lag sogar nur eine Zeitspanne von einem Jahr und zehn Monaten.

Die folgenden Erweiterungen Cataclysm (2010), Mists of Pandaria (2012), Warlords of Draenor (2014) und Legion (2016) erschienen dann in der Folge allesamt im Zweijahres-Rhythmus.

Und so veröffentlichte Blizzard natürlich, wie sollte es anders sein, auch im Jahr 2018 erneut eine Erweiterung für World of Warcraft, die den Namen „Battle for Azeroth“ trägt.

Mit dieser steigt die Maximalstufe für Charaktere auf ein Maximallevel von 120 an und es werden auf Seiten der Horde die neuen Rassen Hochbergtauren, Nachtgeborene und Zandalaritrolle sowie auf der Seite der Allianz die Lichtgeschmiedeten Draenei, die Leerenelfen und die Dunkeleisenzwerge eingeführt.

Mit Kul Tiras und Zandalar stehen den Spielern zudem zwei gänzlich neue Kontinente zur Verfügung, auf denen diese unter anderem zehn Dungeons erkunden, sowie an zwei Schlachtzügen teilnehmen können. Und auch zwei neue PVP-Arenen, in denen sich die Spieler im Kampf miteinander messen können, gehören zum Umfang der neuesten Erweiterung von World of Warcraft.

Was zudem besonders echte WoW-Veteranen freuen dürfte: Mit den neu eingeführten Classic-Servern verspricht Blizzard allen Spielern der ersten Stunde, das Spielgefühl der ersten Jahre wieder zurückzubringen. Denn vielen Spielern, die zu den Anfängen von WoW im Jahre 2005 bereits mit am Start waren, ist das Spiel mit der Zeit, durch viele neu hinzugekommene Elemente, die sich an Einsteiger richten sollen, mittlerweile zu leicht geworden. Mit den Classic-Servern startet Blizzard nun nochmals einen Anlauf, diese Spieler, von denen viele bereits länger nicht mehr aktiv sind, wieder zurück in die Welt von Warcraft zu locken.